Villa el Salvador

Kindergarten, Grundschule und technische Sekundarschule

Im Jahre 1997 kam eine Gruppe von Erwachsenen mit der Bitte, doch ihnen mit dem Aufbau eines Kindergartens zu helfen. Franz und Ana Ecker  besuchten den „Stadtteil“ Villa El Salvador, ein Stadtrandgebiet im Süden von Lima, vorwiegend im Wüstensand errichtet. Man führte sie zu hohen Sanddünen, von denen aus wir den Stillen Ozean unten sahen. Kein festes Haus, alles Hütten aus geflochtenen Matten. Die Notwendigkeit zur Handlung war sofort deutlich, jedoch wer könnte dieses neue Projekt finanzieren? Wir entwickelten ein Projektdokument und legten es der Stroemme Stiftung von Norwegen vor, als deren Regionaldirektor ich für Lateinamerika zuständig war. Das Projekt wurde angenommen – und wir begannen mitten im Sand mit dafür neuen Bauvorschriften mit dem Bau des Kindergartens.

Heute beherbergt diese Einrichtung bereits über 500 Kinder und Jugendliche. Dank der Stroemme Stiftung aus Norwegen werden wir diese Maßnahme in zwei bis drei Jahren mit der technischen Sekundarschule abschließen.

Da in diesem Gebiet nachts viel gestohlen wird, organisieren die Eltern in Gruppen zu Dritt für alle Nächte des Jahres Rundgänge um die Schule. Das bedeutet für jeden drei Nächte im Jahr. Die Eltern sind entschlossen, auf diese Weise ihre Schule und die Maschinen und Apparate zu schützen.

Es gibt viele Wege der Entwicklung. Und es ist immer gut, wenn sich die Eltern  ihre Schule zu Eigen machen.

 

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