Padre Carlos

    Kinderkrippe und Kindergarten
    “Padre Carlos“

Pater Carlos, Pfarrer der Deutschen Pfarrei in Lima, interessierte sich zusehends für den seit 1991 im Bau befindlichen zweiten Kindergarten von Solidaridad, da der erste nicht alle Kinder der Gemeinde fasste. Pater Carlos bewegte auch einige Jugendliche zu Wochenend-Einsätzen. Alle in Campoy, besonders die Eltern, waren beeindruckt von seinem Herz für Kinder. Als er plötzlich schwer erkrankt in eine Klinik nach Santiago geflogen wurde und nach ein paar Tagen dort im Sterben lag, waren seine letzten Worte: „Ich gebe mein Leben für Campoy“. Die Eltern von Campoy dankten ihm damit, dass sie dem Kindergarten  den Namen „Padre Carlos“ gaben.

Fünf Kindergarten- Gruppen und eine Kinderkrippen-Gruppe mit insgesamt 162 Kindern  werden dort täglich betreut.

Als Personal arbeiten hier neun Personen, von denen der Staat bis jetzt sechs bezahlt;  die anderen müssen wir noch tragen, zusammen mit den Eltern!. Für das Jahr 2006 sind  Verhandlungen mit dem  Ministerium mit dem Ziel geplant, dass  dann die   Bezahlung des Personals  wenn möglich vollständig vom Staat übernommen wird.

Der schöne Bogengang ist aufgrund eines Fehlers in der statischen Berechnung entstanden. Es mussten noch Stützen nachgebaut werden. Um den Anblick zu verschönern hatte Franz Ecker diese Idee.

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