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Campoy, Lima, Peru

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Lima ist die Hauptstadt von Peru und die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der eigentlichen Stadt leben 6,5 Millionen Menschen. Das gesamte Verwaltungsgebiet Limas hat 7 Millionen Einwohner. Die Fläche ist größer als das Saarland.
Die Altstadt von Lima wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Im Nordosten des Stadtgebietes, im Distritos San Juan de Lurigancho, liegt Campoy. San Juan de Lurigancho ist mit 1,1 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste und zugleich ärmste Stadtteil. Campoy, eine alte Farm riesigen Ausmaßes, seit 1930 zur Wüste ausgetrocknet, wurde ab 1970 durch Landflucht aus dem Inneren des Landes besetzt und besiedelt. In Elend und Dreck landeten Menschen, die vor Armut und grausamen Terror aus ihrer dörflichen Gemeinschaft geflohen sind.
Hier leben sie, 30.000 Menschen in Hütten aus geflochtenen Matten, aus schlecht vermörtelten Steinen, zwischen Geröll und unbefestigten Wegen. Die Hütten sind schon in die Abhänge der Anden gebaut, Wasser und Strom gibt es hier nicht. Wer Geld hat, kann sich Wasser von einem Wasserwagen kaufen. Regen gibt es hier selten.

 

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